Phase 2: Datenquellen

In der Datenquellen-Phase werden die Verbindungen konfiguriert, über die Datenlogger und Controller Monitoring-Daten an die Amperecloud-Plattform senden.

Übersicht

Datenquellen-Übersicht

Die Ansicht ist in zwei Bereiche unterteilt:


Verbindungstypen

FTP

Für Datenlogger, Parkcontroller und SPS, die Monitoring-Daten per FTP senden. Bei der Erstellung wird automatisch ein FTP-Konto mit Benutzername und Passwort generiert. Die Zugangsdaten werden in der Tabelle angezeigt:

SFTP

Wie FTP, aber verschlüsselt. Verbindungsdaten: - SFTP-Host: sftp-datalogger.ampere.cloud - SFTP-Port: 22

Email

Für Datenlogger, die Berichte per E-Mail senden. Es wird automatisch eine eindeutige E-Mail-Adresse generiert.

Hinweis: E-Mail-Endpunkte sind nicht für Echtzeit-Monitoring geeignet, da es mehrere Stunden dauern kann, bis Daten zuverlässig eintreffen.

API / Cloud2Cloud und VPN

Diese Verbindungstypen sind für zukünftige Erweiterungen vorgesehen und derzeit nicht verfügbar.


Datenquelle erstellen

Einzeln erstellen

Auf den Button “FTP-Quelle hinzufügen” (bzw. SFTP oder E-Mail) klicken. Es öffnet sich ein Dialog im Modus “Einzeln”:

FTP erstellen

Folgende Felder ausfüllen:

Nach dem Klick auf “Speichern” wird die Datenquelle erstellt und die Zugangsdaten in der Tabelle angezeigt.

Mehrere gleichzeitig erstellen (Batch)

Im Dialog auf “Mehrere” umschalten:

FTP Batch

Die Datenquellen werden als DL#-00, DL#-01, DL#-02 usw. benannt. Datenlogger-Typ, Zeitzone und Offset gelten für alle.

Bei mehr als 5 Datenquellen wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Falls einzelne Datenquellen fehlschlagen, wird am Ende ein Fehlerbericht mit den betroffenen Einträgen angezeigt.


Zugangsdaten weitergeben

Die generierten Zugangsdaten müssen dem Anlagenbetreiber oder Hardware-Installateur mitgeteilt werden, damit dieser die Datenlogger entsprechend konfigurieren kann.

XLSX-Export

Über den Button “XLSX exportieren” können alle Zugangsdaten eines Verbindungstyps als Excel-Datei heruntergeladen werden. Die Datei enthält alle relevanten Informationen (Host, Port, Benutzername, Passwort, Zeitzone). Ein Massen-Export aller Zugangsdaten ausgewählter Anlagen ist zusätzlich in der Anlagenübersicht verfügbar.


Datenempfang prüfen

Sobald Daten eintreffen, werden folgende Spalten in der Tabelle aktualisiert:

Datenquellen mit Datenspuren

Die empfangenen Datenspuren werden in der nächsten Phase (Scan) automatisch für den Aufbau des digitalen Zwillings verwendet.

Rohdatenspuren anzeigen

Über das Drei-Punkte-Menü (⋮) am Ende jeder Zeile in der Datenquellen-Tabelle kann die Option “Rohdatenspuren anzeigen” ausgewählt werden. Die Seitenleiste mit Aufgaben und Kommentaren wird dabei automatisch eingeklappt, damit das zusätzliche Panel maximal Platz hat:

Rohdatenspuren

Die Tabelle zeigt für jede Datenspur:

Über die Checkboxen links können einzelne Datenspuren ausgewählt werden, um sie im Diagramm oberhalb der Tabelle darzustellen. So können Messwerte visuell auf Plausibilität, korrekte Skalierung und Datenlücken geprüft werden.


Aufgaben

Für die Datenquellen-Phase gibt es vier Aufgaben:

  1. Datenquellen erstellen: FTP/SFTP/Email-Endpunkte anlegen
  2. Datenquellen verbinden: Zugangsdaten weitergeben und Geräte konfigurieren
  3. Empfangene Daten prüfen: Datum & Uhrzeit: Zeitstempel auf Plausibilität prüfen, ggf. Zeitzone oder Offset anpassen
  4. Anzahl der Datenspuren prüfen: Sicherstellen, dass Datenspuren empfangen werden (Spalte „Anz. Datenspuren” nicht 0)

Die Aufgaben 3 und 4 sind erst nach Abschluss von Aufgabe 2 verfügbar (Abhängigkeit).


Phase abschließen

Wie bei der Einrichtungsphase: Alle Aufgaben erledigen, dann über die untere Leiste die Phase abschließen. Ein Pre-Completion-Validator prüft, dass mindestens eine Datenquelle Datenspuren empfängt. Der Abschluss erfordert eine digitale Bestätigung und wird im Auditlog protokolliert.


Nächste Phase

Nach dem Abschluss der Datenquellen wird die nächste Phase Scan freigeschaltet. → 04-Scan